Über Google Maps

Die Erde möglichst genau zu kartieren ist ein Bedürfnis fast so alt wie die Menschheit selbst (siehe Entwicklung der Kartografie). Die technische Entwicklungen durch Computer und Internet der letzten Jahrzehnte veränderten die Kartografie radikal.

Am 8. Februar 2005 startete das Unternehmen Google seinen neuen Geodatendienst Google Maps.
Bret Taylor (Google Maps Manager) schrieb dazu im Google Blog:

"We think maps can be useful and fun, so we've designed Google Maps to simplify how to get from point A to point B."

Mit Google Maps kann der Nutzer in Millionen Adressen und Einträgen suchen und sich das Ergebnis auf einer Karte darstellen lassen.

Je nach Gebiet ist die Auflösung der Satellitenbilder stark unterschiedlich. Manche Regionen, vor allem Großstädte und wichtige Wirtschaftszentren, wurden aus Flugzeugen in einer so hohen Auflösung fotografiert, daß zum Beispiel einzelne Menschen oder Einzelheiten von Autos zu erkennen sind.
Für viele andere Regionen liegen nur Satellitenbilder hoher und mittlerer Auflösung vor. Hier sind Einzelgebäude oder größere Wohnblocks deutlich zu erkennen.
Polregionen jenseits des 85sten Breitengrad sind gar nicht fotografiert.







Yellowstone National Park / USA
Der größte Teil Deutschlands ist seit April 2006 auf hochauflösenden Satellitenbildern in Google Maps abrufbar. Der Bildbestand wird seitdem alle zwei/vier Monate um weitere Orte ergänzt, verbessert und aktualisiert.

Der Vorteil von Google Maps gegenüber Google Earth ist, dass man die Karten von Google Maps mittels gängigem Internet-Browser aufrufen kann (z.B. mit Internet Explorer, Firefox, Google Chrome etc.).
Die Auflösung der Satellitenbilder ist in beiden Angeboten nahezu identisch.
Die Vorteile der Software Google Earth sind die dreidimensionale Darstellung der Welt und die zusätzlichen Informationen bzw. Funktionalitäten, die mit den Satellitenbildern verknüpft werden können.